Kategorie: Prototypen
Auf dem 77. Genfer Salon (8 bis 18 März 2007) präsentiert Honda das “Small Hybrid Sports Concept”. Die Studie “vereint modernste Hybrid-Technologie mit den Fahreigenschaften, die von einem Sportwagen erwartet werden und das Potential künftiger Hybrid-Autos zeigen”, so Honda.


Hmm, ich bin fest davon überzeugt, daß Honda dieses (oder ein ähnliches Fahrzeug) vor ein paar Jahren schonmal angekündigt/präsentiert hat. Werde zu Hause mal in meinem Honda-Lexikon nachschauen.
Noch mehr Neuheiten von Hondas Präsentation auf dem Genfer Salon.
Der J-MJ wurde auf der Tokyo Motor Show im Oktober 1997 als Konzeptstudie vorgestellt. Der als Minivan positionierte J-MJ zeichnet sich durch seine Multifunktionalität aus. Bei lediglich 3710 mm Außenlänge verfügt er über einen außerordentlich geräumigen und vielfach variablen Innenraum.
Das trotz des geringen Verkehrsflächenbedarfs beachtliche Raumangebot resultiert aus der Verbindung von großzügiger Bauhöhe (1780 mm) und einem durchgehend flachen Boden. Bei einer Breite von 1695 mm weist der J-MJ (MJ = Multi-Joyful Hobby Car) einen Radstand von 2360 mm auf. Der J-MJ ist mit einem 1.5 I-VTEC-Motor in Kombination mit einem CVT -Getriebe und einen bei Bedarf automatisch zuschaltenden Allradantrieb mit DPS ausgestattet. (aus: Honda – Automobiltechnisches Lexikon)
Das Model-X wurde in 1998 auf der “North American International Auto Show” vorgestellt. “Es wurde in erster Linie für Leute konstruiert die ein multifunktionelles Fahrzeug bevorzugen, in dem man auch mal etwas mehr transportieren kann.”
Zielgruppe sind insbesondere Lifestyle orientierte Sportler, die gerne surfen, snownoarden, biken, skaten und ähnliches. “Beim Model X dreht sich alles um Vielseitigkeit und Funktion”, erläutert Tom Elliott, Executive Vice President von American Honda. “Das Model X verbindet die Vorzüge eines Pickups mit den Qualitäten eines Sports Utility Vehicle (SUV) zu einer “sturmfreien Bude” für unterwegs. Damit bietet es einfach alles, was junge Leute für die ultimative Tour brauchen.”


Das Model X wird vorraussichtlich Anfang 2002 in den USA erscheinen. Leider steht in Deutschland noch keine Markteinführung fest!
Neuigkeiten (04/2003): Das Model X ist als “Element” mittlerweile sehr erfolgreich in Noramerika eingeführt worden, und zwar mit dem 2,4 Liter 160 PS Benziner. Daten uns Fotos gibt es unterdessen auf der amerikanischen Honda-Seite. Für den europäischen Markt wird der Element allerdings mit einem Diesel-Motor angeboten, der aber noch nicht fertig entwickelt sein soll. Hier soll der Wagen nach dem bisherigen Infos im zweiten oder dritten Quartal 2004 in den Verkauf gehen. (Anm. Das hat wohl nicht ganz geklappt, habe so einen Honda noch nirgends gesehen)



Der EP-X wurde im Oktober 1991 auf der Tokyo Motor Show das erste Mal gezeigt. Es handelt sich beim EP-X um ein zweisitziges Fahrzeug, bei dem die beiden Sitze hintereinander (Tandem-Anordnung) eingebaut sind. Als Antrieb kommt ein 1,0l-VTEC-E-Motor mit 70PS zum Einbau. Sein maximales Drehmoment von 100nM erreicht dieser Motor bei 3500min-1.
Das Fahrzeuggewicht von unter 620kg wurde durch die Verwendung eines Aluminium-Monocoque erreicht. Ausgestattet ist der EP-X mit einem Airbag, einem Multi-Color-Display und einem Monitor zur Überwachung der “toten Winkel”. (aus: Honda – Automobiltechnisches Lexikon)


Aus www.spiegel.de:
“Dauertests in Kalifornien und seit Juli diesen Jahres auch in Japan helfen den Entwicklern, die Brennstoffzellen-Antriebstechnik stetig zu verbessern. Zwar geschieht dies nicht in Sprüngen, sondern in vielen kleinen Schritten, doch grundsätzlich geht es voran. Hondas Ziel: Im Jahre 2003 soll ein Serienautomobil mit Brennstoffzellentechnik angeboten werden. Vermutlich sieht der künftige Hightech-Wagen so ähnlich aus wie das neue Modell FCX-V4: ein viersitziger Zweitürer im VW-Lupo-Format.
Durch die Zweifarbigkeit der Karosserie entsteht der Eindruck eines recht hohen Fahrzeugs mit einem umlaufenden Schutzring, ähnlich wie bei einem Auto-Scooter. Doch außer dem Chassis, das jetzt mit ordentlichen Knautschzonen vorne und hinten versehen ist, stecken die Neuerungen tiefer im Auto. Zum Beispiel unter dem Beifahrersitz, wo jetzt ein neuer Hochdruck-Wasserstofftank platziert wurde. Dadurch entstand im hinteren Teil des Fahrzeugs Raum für weitere Passagiere und Gepäck. Zudem hält der Tank einen Druck von 350 atü aus, so dass genug Wasserstoff für eine Reichweite von rund 300 Kilometern hineingepresst werden kann.
Im Vorgängermodell fasste der Wasserstofftank lediglich eine Menge, die für 180 Kilometer ausreichte. Zugleich wurde die Brennstoffzelle verbessert. Die Leistung des Minikraftwerks macht nun eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h möglich (Vorgängermodell: 130 km/h); das Beschleunigungsvermögen stieg ebenfalls. Mit dem neuen Fahrzeug sollen nun bei Tests auf öffentlichen Straßen in den USA und in Japan weitere Erfahrungen gesammelt werden, um die Brennstoffzellentechnik weiter zu verbessern. ”

Auf dem Pariser Autosalon 2000 präsentierte Honda ein futuristisches und besonders vielseitiges Konzeptfahrzeug: den Spocket. Seine Vielseitigkeit verdankt er vor allem auf seiner Wandelbarkeit.
Von einem zwei- oder viersitzigen Sportcoupé soll sich der 4.720 Millimeter lange, 1.780 Millimeter breite und 1.280 Millimeter hohe Spocket in ein Cabriolet oder einen Pickup umwandeln lassen. Darüber hinaus soll diese Studie über echte Sportwagenqualitäten verfügen, während eine flexible Ladefläche für einen besonderes hohen Freizeitspaß sorgt. Der Spocket wurde im Honda-Designstudio in Südkalifornien entworfen. Dort erhielt er sein sportliches Styling mit markanten Radläufen und Schwellern.
Die keilförmigen Karosserie wurde mit einer auffälligen Farbkombination aus leuchtendem Rot und Grau lackiert. Besonders auffällig sind die nach vorne schwenkenden Schertüren, die sein extravagantes Design betonen und das Einsteigen erleichtern sollen. Zur Vergrößerung der Ladefläche klappen die hinteren Sitze per Knopfdruck um. Heruntergeklappt reicht die Heckklappe bis zum Boden und dient als praktische Rampe zum Beladen des Pickup. Für Freunde von Cabriolets lässt sich außerdem das Schalendach einfahren und der Open-Air-Fahrspaß kann beginnen. Die Schalensitze des Spocket wurden aus einem strapazierfähigen und abwaschbaren Material gefertigt, um allen Wetterbedingungen stand zu halten. Die geschwungene Mittelkonsole ergänzt ein Instrumentenblock oben auf der Armaturentafel, während die Lenkerhandgriffe an Computerspielautomaten erinnern.
Der Spocket verfügt über ein Hybridantrieb bestehend aus einem Benzin – und Elektromotor, der die Vorderräder antreibt. Außerdem sorgen zwei Elektromotoren in den Hinterrädern für einen kontinuierlichen Vierradantrieb, der die Bodenhaftung und das Handling verbessern soll. (auto-news.de)
