Aus www.spiegel.de:
“Dauertests in Kalifornien und seit Juli diesen Jahres auch in Japan helfen den Entwicklern, die Brennstoffzellen-Antriebstechnik stetig zu verbessern. Zwar geschieht dies nicht in Sprüngen, sondern in vielen kleinen Schritten, doch grundsätzlich geht es voran. Hondas Ziel: Im Jahre 2003 soll ein Serienautomobil mit Brennstoffzellentechnik angeboten werden. Vermutlich sieht der künftige Hightech-Wagen so ähnlich aus wie das neue Modell FCX-V4: ein viersitziger Zweitürer im VW-Lupo-Format.
Durch die Zweifarbigkeit der Karosserie entsteht der Eindruck eines recht hohen Fahrzeugs mit einem umlaufenden Schutzring, ähnlich wie bei einem Auto-Scooter. Doch außer dem Chassis, das jetzt mit ordentlichen Knautschzonen vorne und hinten versehen ist, stecken die Neuerungen tiefer im Auto. Zum Beispiel unter dem Beifahrersitz, wo jetzt ein neuer Hochdruck-Wasserstofftank platziert wurde. Dadurch entstand im hinteren Teil des Fahrzeugs Raum für weitere Passagiere und Gepäck. Zudem hält der Tank einen Druck von 350 atü aus, so dass genug Wasserstoff für eine Reichweite von rund 300 Kilometern hineingepresst werden kann.
Im Vorgängermodell fasste der Wasserstofftank lediglich eine Menge, die für 180 Kilometer ausreichte. Zugleich wurde die Brennstoffzelle verbessert. Die Leistung des Minikraftwerks macht nun eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h möglich (Vorgängermodell: 130 km/h); das Beschleunigungsvermögen stieg ebenfalls. Mit dem neuen Fahrzeug sollen nun bei Tests auf öffentlichen Straßen in den USA und in Japan weitere Erfahrungen gesammelt werden, um die Brennstoffzellentechnik weiter zu verbessern. ”

Auf dem Pariser Autosalon 2000 präsentierte Honda ein futuristisches und besonders vielseitiges Konzeptfahrzeug: den Spocket. Seine Vielseitigkeit verdankt er vor allem auf seiner Wandelbarkeit.
Von einem zwei- oder viersitzigen Sportcoupé soll sich der 4.720 Millimeter lange, 1.780 Millimeter breite und 1.280 Millimeter hohe Spocket in ein Cabriolet oder einen Pickup umwandeln lassen. Darüber hinaus soll diese Studie über echte Sportwagenqualitäten verfügen, während eine flexible Ladefläche für einen besonderes hohen Freizeitspaß sorgt. Der Spocket wurde im Honda-Designstudio in Südkalifornien entworfen. Dort erhielt er sein sportliches Styling mit markanten Radläufen und Schwellern.
Die keilförmigen Karosserie wurde mit einer auffälligen Farbkombination aus leuchtendem Rot und Grau lackiert. Besonders auffällig sind die nach vorne schwenkenden Schertüren, die sein extravagantes Design betonen und das Einsteigen erleichtern sollen. Zur Vergrößerung der Ladefläche klappen die hinteren Sitze per Knopfdruck um. Heruntergeklappt reicht die Heckklappe bis zum Boden und dient als praktische Rampe zum Beladen des Pickup. Für Freunde von Cabriolets lässt sich außerdem das Schalendach einfahren und der Open-Air-Fahrspaß kann beginnen. Die Schalensitze des Spocket wurden aus einem strapazierfähigen und abwaschbaren Material gefertigt, um allen Wetterbedingungen stand zu halten. Die geschwungene Mittelkonsole ergänzt ein Instrumentenblock oben auf der Armaturentafel, während die Lenkerhandgriffe an Computerspielautomaten erinnern.
Der Spocket verfügt über ein Hybridantrieb bestehend aus einem Benzin – und Elektromotor, der die Vorderräder antreibt. Außerdem sorgen zwei Elektromotoren in den Hinterrädern für einen kontinuierlichen Vierradantrieb, der die Bodenhaftung und das Handling verbessern soll. (auto-news.de)
