Kategorie: H-RV
Der Honda Civic gilt als Liebling der Frauen. Kein Wunder, schließlich ist der kompakte Japaner ein echter Beau und außerdem recht praktisch.Ob der Honda auch in zunehmendem Alter seine Qualitäten bewahrt, haben wir anhand der vorletzten Generation (1991 bis 1995) herausgefunden.
Technik Beim Civic stehen diverse Modellvarianten zur Auswahl. Kompakter Dreitürer, viertüriges Stufenheck, zweitüriges Coupé und der sportliche CRX mit Targadach gehören zur Familie. Die 1,3 bis 1,6 Liter Vierzylindermotoren mit Vierventiltechnik leisten 75, 90 oder 125 PS. Spitzenmotorisierung ist der eher seltene VTI mit variabler Ventilsteuerung und 160 PS: Alle Maschinen sind mit sieben bis neun Litern pro 100 km recht sparsam. Die Triebwerke sind drehfreudig und zuverlässig. Wichtig ist der Wechsel des Zahnriemens alle 100 000 km. Nicht sonderlich spendabel ist die Sicherheitsausrüstung. Fahrerairbags finden sich ab 1995 in allen, vorher nur in den teuren Versionen; gleiches gilt für ABS, das es anfangs nur im hochgezüchteten VTI serienmäßig gab. Unterhalt und Reparaturkosten liegen auf vergleichsweise hohem Niveau. Wie die meisten Japaner ist der Honda jedoch recht zuverlässig und geht nur selten kaputt. Der ADAC stellt dem Frauenliebling ein überdurchschnittlich gutes Zeugnis aus.
Schwachstellen Der am häufigsten vertretene Dreitürer mit der sportlich flachen Karosserie birgt zwar einen ordentlichen Passagierraum in seiner hübschen Hülle, doch 190 Liter Gepäckabteil und erschwerte Beladung durch die zweigeteilte Heckklappe sind Nachteile. Von diesem Konstruktionsmangel abgesehen, gibt es kaum Ärger mit dem Honda. Bei typischen Stadtautos ist hoher Verschleiß des Auspuffendtopfes zu nennen, dazu kommen vereinzelt streikende Wegfahrsperren oder Probleme an der Zündung.
Plus und Minus + hohe Zuverlässigkeit + sehr gute Handlichkeit + drehfreudige, sparsame Motoren + recht hohe Wertbeständigkeit – sehr kleiner Kofferraum – hohe Reparaturkosten
Fazit Der hübsche Civic ist ein Liebling der weiblichen Autofahrer. Doch auch Männer freuen sich an der hervorragenden Handlichkeit, den spritzigen und sparsamen Motoren und sind dankbar für die solide Technik. Das positive Image und die gute Nachfrage nach dem kleinen Honda sorgen jedoch für ein vergleichsweise hohes Preisniveau: So wird beispielsweise ein gut ausgestatteter Dreitürer 1.5i City Edition aus dem Baujahr 1995 für rund 11 000 Mark gehandelt. (Stand: Mai 2000). Ist das Fahrzeug gut gepflegt, sollte man zugreifen. Das Geld ist beim Honda Civic gut angelegt.
26.November
2006
Kategorie: H-RV |
Hier mal wieder ein seltenes HR-V Exemplar. Sehr schön gemacht, so habe ich den Wagen noch nie gesehen.
“Alle Anbauteile stammen von der Firma Excentric.Der Wagen steht auf 225 er Schlappen.”
Leider hat Kubi nicht mehr dazu geschrieben – also genießt die Bilder.
Euer Fanzine-Webmaster Thorben




26.November
2006
Kategorie: H-RV |
Der Erste Honda HR-V auf den Seiten des Fanzines. Und hier die ersten Fahreindrücke vom Besitzer, Norman:
“Vor einiger Zeit sah ich mich nach einer Alternative zu meinem Wunschauto um und landete auf der Honda-Site. Dort sah ich unter den “sportlichen” eine Art Geländewagen und konnte mir den Sinn nicht ganz erklären. Bekannte zu Rate ziehen konnte ich auch nicht, denn die einen fanden ihn “hässlich” und die anderen “sehr interessant”.
Jetzt bin ich stolzer Besitzer eines Honda HR-V 3-Türers. Sehr überrascht war ich von dem geringen Geräuschpegel bei Stadtfahrten. Der Motor ist sehr vibrationsarm und zieht auch aus niedrigen Drehzahlbereichen für Stadtfahrten ausreichend durch. Das Fahrgefühl auf solch erhobener Sitzposition ist sehr angenehm und verursacht ein lässiges Gefühl beim Fahren. Das Fahrwerk verzeiht einem auch schnellere Kurven. Die Rundumsicht ist durch die großen Seitenscheiben excellent. Nur die Heckscheibe ist zwangsläufig sehr klein. Ein flacher Sportwagen kann da schon mal aus dem Rückspiegel nach unten verschwinden. Auch die Bremsen packen ordentlich zu, bevor das ABS seine Arbeit aufnimmt. Die dritte LED-Bremsleuchte im optionalen Heckspoiler ist sehr breit und kaum zu übersehen. Die Schaltung ist leichtgängig und wirkt knackig. Sie läßt sich gut über die Schaltkulisse bewegen und unterstützt schnelle Gangwechsel. Im Winter ist die Kühlflüssigkeit schnell auf Temperatur und wärmt den Innenraum flott auf. Der Stauraum ist dank der Fahrzeugform und der umklappbaren Rücksitze sehr geräumig und nimmt auch sperriges Frachtgut auf. Die Waschmaschine sollte somit kein Problem für den Kofferraum darstellen. Auch der Verbrauch bewegt sich in normalen Dimensionen für dieses Auto. Zwischen 7 und 11 Litern kann man ihn locker bewegen. Das teuere Soundpaket allerdings ist nur mittelmäßig und ist nicht einmal in der Lage, die Signale meines Autoradios ohne zugeschalteten Verstärker zu verarbeiten. Bei einem erneuten Kauf würde ich mich für Lautsprecher eines Fremdherstellers entscheiden und diese einbauen lassen. Die fehlende Wischwaschautomatik bleibt mir (und meinem Händler auch) ein Rätsel. Ebenso vermisse ich beim Betätigen des Funkschlüssels für die Zentralverriegelung (ZV) ein bestätigendes Leuchten der Blinker. So muß man schon wirklich gut hinhören, um zu wissen, daß das Fahrzeug die Türen nun geschlossen hat. Die Nebelscheinwerfer haben keine sehr große Leuchtkraft. Sobald die ZV geschlossen ist, kommt man nach einem Unfall nicht mehr so einfach aus dem Auto. Beim Betätigen der Türgriffe bleiben die Türen verriegelt und bei einem Aufprall öffnet sich die ZV auch nicht selbständig.
Ein konstriktiver Mangel, der nur mit wenigen Cent aus der Welt zu schaffen wäre. Über die fehlenden Sidebags äußere ich mich besser nicht. Als letzen Kritikpunkt möchte ich noch die Heizung ins Visier nehmen. Sie sorgt im Winter für glühende Schienenbeine und kalte Füße. Der Verlauf der Kanäle könnte auch hier leicht korrigiert werden. Fazit: Mit dem HR-V hat Honda ein sehr individuelles Auto auf die Beine gestellt, welches noch nicht an Auffälligkeit auf den Straßen Deutschlands verloren hat. Der Fahrspaß wirkt über eine Mischung aus Komfort und Sportlichkeit. “Joymachine” allerdings sollte man den serienmäßigen HR-V nicht nennen. Ich mag den HR-V … irgendwie.”


