Kategorie: Formel 1

16.November 2009

Mercedes kauft BrawnGP

Der Autobauer Mercedes übernimmt die Mehrheit am Formel 1-Rennstall BrawnGP und gründet sein eigenes Team. Das gab Daimler-Chef Dieter Zetsche heute bekannt. Unter anderem versprechen sich die Stuttgarter deutlich geringere Kosten.

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4.November 2009

Bye, Bye Toyota

Nach Honda und Bridgestone steigt mit Toyota das letzte japanische Unternehmen aus der Königsklasse des Motorsports aus. Rund 650 Mitarbeiter des in Köln ansässigen Rennstalls stehen nun auf der Straße.

Auch BMW ist in der kommenden Saison nicht mehr dabei. Scheint, als ob die Ausgaben für das Prestige-Objekt in keinem guten Verhältnis zum Ertrag stehen – oder die Rezession hat auch hier einfach zugeschlagen. Im Falle Toyotas ist aber auch denkbar, dass die andauernde Erfolglosigkeit hier eine Rolle gespielt hat.

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Der Honda Civic gilt als Liebling der Frauen. Kein Wunder, schließlich ist der kompakte Japaner ein echter Beau und außerdem recht praktisch.Ob der Honda auch in zunehmendem Alter seine Qualitäten bewahrt, haben wir anhand der vorletzten Generation (1991 bis 1995) herausgefunden.

Technik Beim Civic stehen diverse Modellvarianten zur Auswahl. Kompakter Dreitürer, viertüriges Stufenheck, zweitüriges Coupé und der sportliche CRX mit Targadach gehören zur Familie. Die 1,3 bis 1,6 Liter Vierzylindermotoren mit Vierventiltechnik leisten 75, 90 oder 125 PS. Spitzenmotorisierung ist der eher seltene VTI mit variabler Ventilsteuerung und 160 PS: Alle Maschinen sind mit sieben bis neun Litern pro 100 km recht sparsam. Die Triebwerke sind drehfreudig und zuverlässig. Wichtig ist der Wechsel des Zahnriemens alle 100 000 km. Nicht sonderlich spendabel ist die Sicherheitsausrüstung. Fahrerairbags finden sich ab 1995 in allen, vorher nur in den teuren Versionen; gleiches gilt für ABS, das es anfangs nur im hochgezüchteten VTI serienmäßig gab. Unterhalt und Reparaturkosten liegen auf vergleichsweise hohem Niveau. Wie die meisten Japaner ist der Honda jedoch recht zuverlässig und geht nur selten kaputt. Der ADAC stellt dem Frauenliebling ein überdurchschnittlich gutes Zeugnis aus.

Schwachstellen Der am häufigsten vertretene Dreitürer mit der sportlich flachen Karosserie birgt zwar einen ordentlichen Passagierraum in seiner hübschen Hülle, doch 190 Liter Gepäckabteil und erschwerte Beladung durch die zweigeteilte Heckklappe sind Nachteile. Von diesem Konstruktionsmangel abgesehen, gibt es kaum Ärger mit dem Honda. Bei typischen Stadtautos ist hoher Verschleiß des Auspuffendtopfes zu nennen, dazu kommen vereinzelt streikende Wegfahrsperren oder Probleme an der Zündung.

Plus und Minus + hohe Zuverlässigkeit + sehr gute Handlichkeit + drehfreudige, sparsame Motoren + recht hohe Wertbeständigkeit – sehr kleiner Kofferraum – hohe Reparaturkosten

Fazit Der hübsche Civic ist ein Liebling der weiblichen Autofahrer. Doch auch Männer freuen sich an der hervorragenden Handlichkeit, den spritzigen und sparsamen Motoren und sind dankbar für die solide Technik. Das positive Image und die gute Nachfrage nach dem kleinen Honda sorgen jedoch für ein vergleichsweise hohes Preisniveau: So wird beispielsweise ein gut ausgestatteter Dreitürer 1.5i City Edition aus dem Baujahr 1995 für rund 11 000 Mark gehandelt. (Stand: Mai 2000). Ist das Fahrzeug gut gepflegt, sollte man zugreifen. Das Geld ist beim Honda Civic gut angelegt.

Honda verzichtet in der kommenden F1-Saison komplett auf Sponsoren-Werbung auf Ihren F1-Boliden. Dafür ist der Wagen mit einer Erdkugel beklebt, von der man sich unter http://www.myearthdream.com/ als Pixel (gegen Gebühr) verewigen lassen kann.

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O-Ton der dazu gehörigen Pressemitteilung:

Honda leitet grüne Revolution in der Formel Eins ein
Das Honda Racing F1-Team gab heute ein radikales neues Konzept in der Formel Eins bekannt.

Der RA107, Hondas Rennwagen für die Saison 2007, der heute in der Earth Gallery in Londons Natural History Museum präsentiert wurde, wird keine Werbelogos, sondern ein gigantisches Bild der Erde aufweisen. Dieses Konzept wird die Regeln in Bezug auf Sponsorschaft und Kommunikation sicherlich neu definieren und gleichzeitig die Aufmerksamkeit auf die größten Herausforderungen lenken, denen wir uns hinsichtlich unserer Erde stellen müssen: dem Klimawandel und unserer Verantwortung für die Umwelt.

Honda war schon immer ein Vorreiter – ein zukunftsorientiertes Unternehmen, das sich allen technischen Herausforderungen und seiner unternehmerischen Verantwortung gestellt hat. Jetzt wird Honda diese beiden Kernphilosophien bei der FIA Formel Eins-Weltmeisterschaft 2007 in die Praxis umsetzen. Es gibt nur wenige Möglichkeiten, eine weltweite Zuschauerschaft so effektiv zu erreichen, wie dies in der Formel Eins möglich ist. “Die Formel 1 ist ein gigantisches und leistungsstarkes Kommunikationsmittel, bei dem die Zuschauerzahlen und die weltweite Aufmerksamkeit nur von seltener stattfindenden Sportereignissen wie den Olympischen Spielen und der Fußballweltmeisterschaft übertroffen werden,” erklärt Nick Fry, Chief Executive Officer des Honda Racing F1-Teams. “Wir glauben, dass die Formel 1 mit ihrem hohen weltweiten Bekanntheitsgrad und ihrer hochmodernen Technik eine wichtige Rolle spielen kann – und zwar nicht nur dabei, auf das Problem aufmerksam zu machen, sondern auch bei der Entwicklung von Lösungen.”

Honda möchte diese Chance nutzen und alle zwei Wochen bei den Rennen über 150 Millionen Menschen auf den Klimawandel aufmerksam machen. Der weltweite Einfluss dieser Sportart ist so groß, dass laut Schätzungen 45.000 Tonnen CO2 eingespart werden könnten, wenn nur 1% der Formel 1-Zuschauer ihre Computer über Nacht ausschalten würden – das ist mehr als dreieinhalbmal so viel wie der jährliche Kohlenstoffausstoß des gesamten Honda Racing F1-Teams. Die FIA, der internationale Dachverband des Automobilsports, hat bereits den Wunsch geäußert, die Formel 1 als wichtigen Vorreiter bei der Entwicklung neuer Energiespartechniken zu sehen, und die mutige Initiative des Honda Racing F1-Teams ist die bisher größte Unterstützung der progressiven Strategie der FIA. [...]