Kategorie: Civic

Der zwischen 2003 und 2005 produzierte Honda Civic IMA war ein Hybridfahrzeug, das „IMA” stand dabei für “Integraded Motor Assist”. Es bestand aus einer Kombination eines 1,3 Liter i-DS-i-VTEC-Motors mit einem einhundertvierundvierzig Volt starken Elektromotor. Da sich herausstellte, dass „IMA“ nicht als eine neue, umweltfreundliche Antriebsform von den Käufern wahrgenommen wird, änderte Honda den Namen „Civic IMA“ 2006 in „Civic Hybrid“. Trotz einer Leistungssteigerung des Elektromotors von fünfzig Prozent und des Benzinmotors um zwanzig Prozent verkaufte sich die Serie bis 2010 schlecht, insgesamt fanden gerade mal fünfhundert Stück einen Abnehmer. Was dazu führte, dass Honda den Civic Hybrid in Deutschland aus dem Handel nahm und durch den Honda Insight ersetzte.honda civic ima 03

Die neue Version des IMA-Systems fungiert nicht nur als Lichtmaschine, Anlasser und Unterstützung des Benzinmotors, sondern auch als eigenständiger Antrieb bei geringer Leistungsanforderung (zum Beispiel im Stadtverkehr). Die aufladbare Nickel-Metallhydrid-Batterie befindet sich hinter der Rückbank, die sich deshalb nicht umklappen lässt. Dennoch hat der schicke Honda eine Ladakapazität von dreihundertfünfzig Litern. Durch die Kombination aus i-DSI (gegenüberliegende Zündkerzen, die für einen optimalen Verbrennungsverlauf je nach Bedarf zeitlich versetzt oder gleichzeitig zünden), i-VTEC (variable Ventilsteuerung) und IMA konnte Honda die Leistung, den Verbrauch, den Komfort und das Abgasverhalten optimal aufeinander abstimmen.

Honda präsentierte bei der 42. Tokio Motor Show in der japanischen Hauptstadt zahlreiche neue Entwicklungen in den Bereichen Motorrad, Power Products, Serienautomobilen und Konzeptfahrzeugen. Vor allem ging des dem Fahrzeughersteller um praktische Mobilitätslösungen für die Zukunft. Unter anderem sieht der Konzern Elektrofahrzeuge als ein kommender Trend. Die neuen Entwicklungen sind vor allem auf Fahrspaß, aber auch auf Aspekte wie Sportlichkeit, Praktikabilität und natürlich Komfort ausgelegt. Allen voran gibt es drei Hauptmodelle für Elektro-Motorräder, die auf dem diesjährigen Event der Hauptfokus waren. Sollten Sie Hunger bekommen haben, können Sie leckeres Essen beim Heimservice oder Pizzaservice bestellen.

Eines davon ist das Elektrofahrzeug Motor Campo. Dieses bietet dem Fahrer die sportliche Mobilität, die auch ein Zweirad bietet, es kann aber auch sonst sehr effektiv genutzt werden, da es ein spezielles Akku Pack enthält. Dieses kann man heraus nehmen und dann in einem anderen Bereich des Alltags als eine mobile Stromquelle nutzen. Übrigens: Wer zwischendurch beim Lesen über Motoren Hunger bekommt, sollte sich vom Pizzaservice oder Heimservice etwas Leckeres liefern lassen. Auch das Pendlerfahrzeug E-Canopy stand im Fokus. Es ist ein einzigartiger dreirädriger Roller, der die Option hat, einen Kofferraum zu integrieren. Aus diesem Grund kann man dieses extrem leise Fahrzeug auch als Kurier- oder Lieferfahrzeug nutzen. Der dritte Fahrzeugtyp ist das RC-E, ein Motorrad, das für viel Fahrspaß sorgt. Hier zählen Leistungsfähigkeit und Kompaktheit.

Außerdem hat der CEO und Präsident der Honda Motor Company auf der Tokio Motor Shows eine neue Generation der Motoren vorgestellt. Diese sind Teil des Konzepts Earth Dreams Technology und werden nach und nach in die neuen Modelle eingebaut werden. Sie sind nicht nur effizient, sondern auch sehr leistungsstark. Einer davon ist ein 1.6 Liter Dieselmotor, der in den neuen Honda Civic im kommenden Jahr 2012 eingebaut werden wird. Dieser ist um einiges leichter als die bisherigen Motoren und bietet mit einem Drehmoment von 300 Nm und 2.000 Umdrehungen pro Minute sowie CO² Emissionen unter 100 Gramm pro Kilometer ein sehr gutes Verhältnis von Umweltschonung und Leistung.

Honda hat auf der der Tokio Motor Show eine neue Motorengeneration angekündigt. Die Aggregate der sogenannten “Earth Dreams Technology”-Serie sollen stufenweise in die Honda-Modellpalette Einzug halten und sich vor allem durch herausragende Leistung und Effizienz auszeichnen.

Los geht es in Europa mit einem 1.6-Liter-Dieselmotor, mit dem ab Ende 2012 der neue Honda Civic bestückt werden soll. Er sei leichter als alle vergleichbaren Motoren und biete mit CO2-Emissionen unter 100g/km sowie 120 PS (bei 4.000 U/min) und einem
Drehmoment von 300 Nm bei 2.000 U/min ein einzigartiges Verhältnis von Wirtschaftlichkeit und Leistung.

Motorspezifikation 1.6 Diesel
Hubraum: 1.596 cm3
Max. Leistung: 88 kW (120 PS) bei 4.000 U/min
Max. Drehmoment: 300 Nm bei 2.000 U/min

Durch Modifikationen an der Hinterachsaufhängung sollen besonders Verbesserungen der Fahreigenschaften gewährleistet sein: Statt der regulären Gummibuchsen, werden nun hydraulische Lager eingesetzt. Ob es nun ein ausschlag gebender Faktor ist, wird die Fahrpraxis und das Feedback der Kunden zeigen. Das neue Design soll eine verbesserte Aerodynamik erzeugen und somit die Effizienz der Straßenlage verbessern. In Sachen Praktikabilität bleibt sich der Civic treu: Das Kofferraumvolumen wuchs um 21 Liter auf nun 477 Liter an.

Gespannt sein dürfen wir auf das überarbeitete 2,2-Liter-i-DTEC-Aggregat, das trotz 150 PS nur 110 Gramm CO2 pro Kilometer emittieren und 4,2 bis 4,4 Liter verbrauchen soll. Dazu hat Honda nicht nur die Strömungswiderstände minimiert, sondern auch den Ölkreislauf optimiert und die Reibung aller bewegten Teile reduziert. Als Benziner-Varianten stehen ein 1,4-Liter- sowie ein 1,8-Liter-Aggregat zur Verfügung. Sie sollen durchschnittlich zwischen 5,4 und 5,5 bzw. zwischen 5,8 und 6,4 Liter verbrauchen. Die CO2-Emission gibt Honda mit 128 bis 131 bzw. mit 136 bis 150 Gramm pro Kilometer an. Alle drei Motoren verfügen über ein manuelles 6-Gang-Getriebe und ein Start-Stopp-System. Der 1,8-Liter-Motor kann optional mit einem 5-Gang-Automatikgetriebe kombiniert werden. Im Januar 2012 kommt der neue Civic zu den deutschen Händlern. Zu welchen Preisen, verrät Honda noch nicht. Ebenfalls am Messestand in Frankfurt vertreten ist der Honda Insight, der in Frankfurt sein Facelift präsentiert.

Der neue Civic steht im Mittelpunkt des diesjährigen IAA-Auftritts von Honda. Hoher Fahrkomfort gehört zu den wesentlichen Merkmalen des eigens für Europa entwickelten Fünftürers, der im Januar 2012 in den deutschen Handel kommt.

Offenbach – Europäische Kunden haben hohe Ansprüche in punkto Fahrkomfort. Im weltweiten Vergleich fahren sie die höchsten Geschwindigkeiten, haben dabei aber zugleich mit den unterschiedlichsten Fahrbahnen zu tun – von schnellen Autobahnen bis zu schlaglochreichen „Rüttelpisten“. Daher setzte das Entwicklungsteam des neuen Civic bei der Fahrwerksentwicklung auf ein Maximum an Komfort bei temporeichen Touren, aber auch bei schlechter Fahrbahnbeschaffenheit.

Nach ersten Abstimmungs- und Erprobungsfahrten in Japan erfolgten umfangreiche Tests in ganz Europa. „So konnten wir das Fahrzeug genau auf die hiesigen Bedürfnisse anpassen“, sagt Kazuo Sunaoshi, Chassis-Chefentwickler. „Der neue Civic ist mehr als eine Evolution. Beim Fahrverhalten haben wir einen Fortschritt gemacht, der zwei Entwicklungsgenerationen entspricht.“

Der komfortabelste Civic aller Zeiten
Nahezu alle Karosseriekomponenten der neunten Civic-Generation sind neu entwickelt. Das hohe Maß an Karosseriesteifigkeit garantiert in Kombination mit einer stärker ausgelegten Hinterachskonstruktion beste Fahreigenschaften in allen Lagen. Ein innovatives Kernelement des neuen Civic sind hydraulische Lager der hinteren Radaufhängung anstelle von konventionellen Gummibuchsen. Durch eine geänderte Anlenkung der Hinterachse konnte ihr Wirkungsgrad zudem erheblich gesteigert werden. Neben seinen guten Handling- und Komforteigenschaften steht der Name Honda Civic aber auch zukünftig für das beste Raumangebot im C-Segment.

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