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November 1973: Die Ölkrise zwingt Millionen deutscher Autofahrer zu autofreien Sonntagen. Mit weitreichenden Folgen: Manch ambitionierte Pläne für größere, schwere Autos mit immer mehr Leistung und entsprechend hohem Verbrauch landen in der Schublade. Honda hingegen kann vom Trend hin zu kompakten Kleinwagen profitieren. Denn der Civic deklassiert seine Wettbewerber durch sein Design, seine im Vergleich zuvielen Wettbewerbsmodellen hochmoderne Technik und eine sehr umfangreiche Grundausstattung.

Der Verkaufsstart des 3-Türers mit quer eingebautem 1.2 l-Aluminiummotor und Frontantrieb in Deutschland datiert auf das Jahr 1974. Der erste 5-Türer mit Fließheck, der mit der zweiten Civic-Generation 1979 in Deutschland eingeführt wird, verfügt über einen 1.5 l-Vierzylinder-Motor mit 70 PS bei 5.500/min. Dieser Motor ist eine Abwandlung des bereits 1973 zur Erfüllung des Clean Air Act in den USA im Civic eingeführten CVCC-Motors. In Sachen Schadstoffreduzierung setzt Honda für lange Zeit Standards und gilt fortan als einer der innovativsten Motorenhersteller.

Bereits 1976 erreicht die Produktion des Civic die magische Million. Auch in Deutschland ist Hondas Topseller nach wie vor das bekannteste Honda Modell und ein Synonym für den Erfolg und die Leistungsfähigkeit der Marke.

Die unangefochtene Nummer 1 im Zweiradgeschäft Trotz der eindrucksvollen Erfolge im Automobilgeschäft und Hondas Aufstieg in den Kreis der größten Hersteller weltweit dominiert das Zweiradgeschäft lange Zeit Hondas Aktivitäten in Deutschland. Mit dem Umzug von Hamburg nach Offenbach Ende der 60er Jahre, aber auch durch den Erwerb des riesigen Areals in der Sprendlinger Landstraße manifestiert Honda eine langfristige Präsenz in Deutschland.

Mit einem Marktanteil von über 40 Prozent ist Honda zu dieser Zeit bereits die unangefochtene Nummer 1 der Motorradzulassungsstatistik. Neben den absoluten Verkaufsschlagern, den CB-Modellen in unterschiedlichsten
Hubraumklassen, setzt Honda mit neuen Entwicklungen stetig neue Trends: Das Modell SL 125 (ab 1972) gibt den Anstoß zur Endurowelle. Die GL 1000 Gold Wing mit einem 82-PS starken Vierzylinder-Boxermotor mit Wasserkühlung löst 1974 einen Run auf große Tourer aus. Und obendrein bringt das Modell C 185 im Jahre 1976 die Chopperwelle ins Rollen.

Mit der Monkey ins Jugendzentrum Doch was wären all diese pfiffigen Trendbikes oder die wirklich großen
Zweiradboliden à la Gold Wing ohne ihre ganz kleinen Geschwister, die Monkey und die Dax, die in den 70ern hierzulande richtig groß rauskommen! Was die Vespa für die 50er war, stellen Monkey und Dax in den 70ern dar:
Kultige Flitzer für hippe Jugendliche, denen knatternde Zweitakter mit Fuchsschwanz längst zu uncool sind.

 

Anfang der 60er Jahre beginnt die bundesrepublikanische Wirtschaft zu florieren. Im Osten fällt 1961 die Entscheidung zum Mauerbau, der noch im selben Jahr umgesetzt wird. Zu dieser Zeit startet Honda mit der Gründung der European Honda Motor Trading Co. in der Hansestadt Hamburg als erster japanischer Importeur seine Aktivitäten in Deutschland – und damit auch in Europa. Kein anderer Fahrzeughersteller aus dem „Land der aufgehenden Sonne“ hat sich bislang auf dem Kontinent nieder gelassen.

Zunächst auf Motorräder beschränkt, wird das Lieferprogramm von Honda 1963 um den Vertrieb von Motorgeräten erweitert. Dazu zählen so genannte Einachsschlepper, die von kleinen Landwirtschaftsbetrieben als adäquater Ersatz für ihre marode Nachkriegstechnik hoch geschätzt werden. Doch auch Hondas Stromerzeuger E 300, das zu dieser Zeit leistungsfähigste Stromaggregat der Welt, findet reißenden Absatz.

Im Zweiradbereich punktet Honda mit einer noch kleinen Palette unterschiedlicher Modelle, die eines gemein haben: Sie sind erschwinglich, standfest und im Gegensatz zu vielen Wettbewerbsmaschinen mit 2-Takt-Motoren allesamt 4-Takter mit entsprechend gutem Motorklang. Besonders erfolgreich sind die Modelle CB 77 mit einem 28,5 PS starken 300 ccm-Motor (ab 1963) und die bis heute legendäre CB 450. Mit einer Leistung von 43 PS bei 8.500 U/min. wildert Hondas neue CB erfolgreich im Revier weit hubraumstärkerer Wettbewerbsmodelle.

Der Vertriebsstart von Automobilen datiert auf das Jahr 1967. Mit großer Dynamik entwickelt sich das junge Unternehmen zu dieser Zeit bereits vom kleinen Motorrad- und Motorgeräteanbieter zu einem der wichtigsten Importeure hochwertiger Motorräder, Motorgeräte und Automobile. Zum guten Image der Honda-Produkte trägt dabei nicht nur ihre sprichwörtliche Zuverlässigkeit und Solidität bei, sondern insbesondere auch das hohe Leistungspotenzial, das die deutsche Fachwelt verblüfft – wie etwa bei den quirligen Motoren der Modelle S 800 Cabriolet und Coupé. Ihr kleiner 0,8 Liter-Vierzylinder bringt es auf stattliche 67 PS.

Nachdem Honda verkündet, dass das direkt von einem Motorradmotor abgeleitete Antriebsaggregat dank nadelgelagerter Kurbelwelle selbst Drehzahlen von 10.000 U/min. standhält, kommt es zu einem legendären Prüfstandstest an der Technischen Hochschule Braunschweig. Nach und nach wird die Drehzahl des kleinen Motors auf 12.000 U/min. gesteigert. Dann plötzlich, so erzählen sich Experten, gab es einen lauten Knall – doch keineswegs der Honda-Motor, sondern der Prüfstand war geborsten…

Heute sind die S-Modelle gesuchte Raritäten mit großer Fangemeinde. Den Status von echten Sammlerstücken aus dem Hause Honda haben heute längst aber auch die Kleinwagen der N-Serie mit den Versionen N 360 und N 600 erlangt, die in Deutschland ebenfalls ab 1967 angeboten werden. In Japan ist das Pendant zum britischen Mini Kult! Und nicht von ungefähr trägt Hondas zukünftiges City-Elektroauto EV-N gestalterische Züge des N 360.

Dass sich Honda in Deutschland zügig und recht erfolgreich etablieren kann, ist aber auch auf erste Rennerfolge zurückzuführen. Im August des Jahres 1964 startet Hondas erster Formel-1-Rennwagen, der RA271 in Aluminiumbauweise mit einem V12-Motor, der 220 PS bei 11.500 U/min leistet, auf dem Nürburgring. Und im selben Jahr – am 6. September 1964 – gewinnt der Neuseeländer und spätere Formel-1-Weltmeister Denis Hulme bei einem 500-KM-Rennen ebenfalls auf dem Nürburgring mit einem S 600 Cabrio/Hardtop, einer speziellen Rennversion, die Gran-Tourismo-Klasse bis 1.000 cm3.

Ende der 60er Jahre erfolgt der Umzug von der Waterkant nach Offenbach. Mit der Verlagerung der Deutschlandzentrale an den Main geht die Umfirmierung der European Honda Motor Trading Co. zur Honda Deutschland GmbH einher.

Erstmals gibt es auch im preissensiblen B-Segment ein vollwertiges, erschwingliches Hybrid-Fahrzeug. Der IMA-Parallel-Hybridmotor und das Steuerungssystem, die Kernelemente des Jazz Hybridantriebs, haben in den Modellen Insight und CR-Z Hybriden bereits ihre sprichwörtliche Zuverlässigkeit bewiesen.

Im Jazz Hybrid kommt derselbe Motor wie beim Insight Hybrid zum Einsatz. Der 1,3 Liter i-VTEC Motor ist mit einem CVT-Getriebe und einem Elektromotor, der zwischen diesen Komponenten platziert ist, kombiniert. So wie die Modelle Insight und Civic Hybrid verfügt auch der Jazz Hybrid in bestimmten Fahrsituationen (mittlere Belastung, niedrige Geschwindigkeit) über die Fähigkeit des so genannten Segelns, d.h. die Möglichkeit des rein elektrischen Fahrens.

Optisch unterscheidet sich der Jazz Hybrid von der aktuellen Baureihe durch überarbeitete Frontscheinwerfer mit blauer Einfassung, klare Rücklichter. Frontgrill und Stoßfänger wurden neu gestaltet und die Heckklappe mit einer Chromspange aufgewertet. Neben den klassischen Farbtönen der Baureihe wird der neue Hybrid optional auch im recht mutigen Farbton Lime Green metallic angeboten werden.

Auch im Innenraum präsentiert sich der jüngste Zuwachs der Jazz-Baureihe in frischem Look. Das einfarbige, dunklere Armaturenbrett bildet einen starken Kontrast zur blauen Beleuchtung der Anzeigen und Instrumente des Armaturenbretts. Der neue Jazz Hybrid wird mit Lederausstattung erhältlich sein – ein Novum der Jazz-Baureihe für den europäischen Markt. Der Jazz Hybrid wird in Deutschland ab Anfang 2011 erhältlich sein. Preise sind mir noch nicht bekannt. (Bilder: Honda)

Honda steht in erster Linie für sportliche Autos, spaßige Drehorgeln und zeitgemäße Technik. Der neue Honda CR-Z soll die Legende vom CRX wieder aufleben lassen – mit einem hybriden Feigenblatt.

Fahrbericht auf www.stern.de lesen.

Hier gibt es nochmal alle, alle Informationen zum CR-Z. Übersichtlich zusammengefasst in einem pdf-Dokument.

  • Der Honda CR-Z kombiniert die Vorteile eines sauberen, wirtschaftlichen benzinelektrischen Hybridantriebs erstmalig mit 6-Gang-Schaltgetriebe und einer sportlichen 2+2 Coupékarosserie.
  • Diese gänzlich neue Interpretation eines Fahrzeugs mit Hybridantrieb und einer Karosserieform, die für Sportlichkeit steht, wird aus Sicht von Honda das derzeitige Image von Hybridfahrzeugen radikal verändern.
  • Sportliche, aerodynamische 2+2 Coupéform
  • Agiles, direktes Handling dank Fahrwerk mit breiter Spur und kurzem Radstand
  • 3-stufige Fahrdynamikregelung, mit der sich Lenkung, Gasannahme und Hybrid-Unterstützung an die Bedürfnisse des Fahrers anpassen lassen
  • 1,5 Liter i-VTEC Motor gekoppelt mit Honda Parallel-Hybridsystem IMA (Integrated Motor Assist) 117 g/km CO2-Emissionen und 5,0 l/100 km Kraftstoffverbrauch im kombinierten Modus
  • Weltweit erstes Hybridfahrzeug mit 6-Gang-Schaltgetriebe
  • Fahrerorientiertes Cockpit mit 3D-Anzeigen
  • Europa-Modelle mit flexibler 2+2 Sitzanordnung

Pünktlich zur Deutschlandpremiere des CR-Z auf der AMI in Leipzig stehen nun auch die Preise des Hybrid-Sportcoupés CR-Z fest.

Wie bei Honda üblich, ist bereits die Einstiegsversion reichhaltig ausgestattet. So verfügen alle Varianten des CR-Z über sechs Airbags, aktive Kopfstützen vorn, das Fahrzeug-Stabilisierungsprogramm VSA (Vehicle Stability Assist) und eine Berganfahrhilfe. Ebenso sind alle Versionen des CR-Z mit einer Klimaautomatik und einem CD-Audio-System mit vier Lautsprechern ausgestattet. CR-Z-Fahrer haben die Möglichkeit, ihren MP3-Player über das Audiosystem zu steuern. Der USB-Anschluss hierfür ist in der Basisversion optional und in allen höheren Varianten serienmäßig. Der Einstiegspreis für den CR-Z beträgt 21 990 Euro.

Die mittlere Ausstattungsvariante CR-Z Sport startet bei 22 990 Euro und verfügt zusätzlich über Nebelscheinwerfer, einen Aluminium-Lederschaltknauf, Leder-Multifunktionslenkrad mit Audiofernbedienung, Aluminium-Sportpedale, 16 Zoll-Leichtmetallfelgen sowie abgedunkelte hintere Scheiben (Privacy Glass).

Die Topausstattung CR-Z GT für 24 990 Euro umfasst zudem eine Ambientbeleuchtung im Innenraum, Bluetooth-Freisprechanlage, Alarmanlage, Tempomat, Sitzheizung vorne, Licht- und Regensensor, Xenon-Scheinwerfer und ein Hochleistungsaudiosystem samt Subwoofer im Kofferraum.

Eine Einparkhilfe hinten mit optischer und akustischer Warnung ist für die Einstiegsvariante sowie den CR-Z Sport optional erhältlich. In der GT-Ausstattung ist dieses Feature serienmäßig.

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