Kategorie: Accord

Honda Accord 3-Türer

Bei der ab 1985 auf den Markt gekommenen dritten Generation des Accord, der seit 1976 erfolgreichen Mittelklasse-Serie von Honda, änderte sich nicht nur das Aussehen, sondern auch das Konzept. Statt des vorher so populären Fließhecks, das vom Markt verschwand, stellte Honda die Limousine in den Vordergrund und fügte einen Sportkombi hinzu. Im Gegensatz zur Vergangenheit änderte Honda für Europa die Gestaltung der Modelle. Nicht als nachteilig für die Limousine stellt sich der Einbau des etwas weniger als der Vorgänger schnurrenden, aber dafür neu entwickelten 1,6-Liter-Motors beziehungsweise 2,0-Liter-Motors mit 3-Ventile-Technik heraus. Die Limousine hatte bereits zu Beginn feststehende Scheinwerfer, während der Sportkombi über die damals als schick geltenden Schlafaugen, also Klappscheinwerfer, verfügte. Die Scheinwerfer des Kombis verhalfen dem Fahrzeug neben seiner Spritzigkeit zu großer Beliebtheit, war er doch neben dem Prelude das einzige Modell, das diese Besonderheit vorzuweisen hatte. Erhältlich war der Sportkombi lediglich mit einem 2,0-Liter Motor und zwischen einhundert und einhundertvierzig PS stark. Der von Honda ‘Aerodeck’ getaufte Wagen wurde als Dreitürer entwickelt, die Karosserieform ähnelte der des kleineren Civic-Hatchbacks. Auch, wenn der Sportkombi länger als die Limousine war, so erfüllte er doch nicht die Anforderungen eines „echten“ Kombis, da das Kofferraumvolumen sich nicht deutlich von dem der Limousine unterschied.

Das Erfolgsmodell von Honda, der Accord, kam in der ersten Generation als Fließheck bereits 1976 auf den europäischen Markt. Honda versuchte, sehr erfolgreich, sich mit dem Modell im Mittelklassensegment zu etablieren, nachdem das Vorgängermodell 1968, der Honda 1300, in Europa keinen Anklang gefunden hatte. Da die Fließheckversion für den eher konservativen Käuferkreis etwas gewagt war, entschloss sich das Unternehmen 1977 eine für die damalige Zeit typische viertürige Stufenhecklimousine zusätzlich anzubieten. Die ersten Modelle in Europa verfügten über einen 1,6-Liter-Motor mit achtzig PS sowie Fünfgangschaltgetriebe oder das von Honda entwickelte, zweistufige Automatikgetriebe, die sogenannte Hondamatic.

Die zweite Generation vom Honda Accord entstand in der Zeit zwischen 1981 und 1985. Bei diesen Nachfolgern des „Uraccord“, sowohl bei der Limousine als auch beim Fließheck, blieb das Konzept erhalten, allerdings war die Ausstattung der Zeit entsprechend komfortabler, auch der Umfang hatte etwas an Größe gewonnen. In der Zeit von 1981 bis 1983 gab es den Accord nur mit der Ursprungsmaschine, 1,6-Liter-Motor mit achtzig PS und Fünfgangschaltgetriebe oder Hondamatic, diese allerdings mit drei Stufen. Nachdem der Accord aufgrund der 1983 geänderten Abgasnormen einen 1,6-Liter-Motor mit 3-Ventil-Technik und achtundachtzig beziehungsweise einhunderteins PS erhalten hatte, modernisierte Honda auch die Optik und ersetzte die Dreigangautomatik durch eine Viergangautomatik.

Honda Accord

Auf dem Genfer Autosalon im März zeigt Honda die jüngste Evolutionsstufe des Accord. Limousine und Tourer der 2011er Modellgeneration wurden optisch aufgewertet, weisen geringere Emissionen auf und profitieren zudem von einer Optimierung der Fahreigenschaften und des Handlings.

Sportliche Erscheinung
Neue Akzente an der Frontpartie verstärken den sportlichen Charakter des Accord. Die neue Generation ist an feiner konturierten Frontscheinwerfern mit Klarglasblinkern, modifizierten Stoßfängern mit stärker akzentuierten Lufteinlässen sowie einem voll verchromten Kühlergrill zu identifizieren. Die oberen Ausstattungslinien Lifestyle, Executive und Type S verfügen serienmäßig über Bi-Xenon-Scheinwerfer mit aktivem Kurvenlicht (ACL).
Neben dezenten Veränderungen am Fahrzeugheck wurde die Farbpalette des neuen Modelljahrgangs um die Töne Alabaster Silver, Graphite Lustre und Celestial Blue Pearl ergänzt.

Anspruchvolles Interieur
Die Modifikationen am Fahrzeugäußeren gehen mit einer Reihe von Veränderungen im Innenraum einher. Alle Type S-Modelle verfügen über sehr hochwertige, dunkelgraue Teilledersitze und einen schwarzen Dachhimmel. Applikationen im Metall-Look sowie in rot gehaltene Farbakzente an Handbremse, Schaltknauf, Lenkrad und Türverkleidungen bilden mit den neuen Stoffen einen dezenten Kontrast. Instrumente und Fußraum sind beim Type S rot illuminiert.

Sparsamer und umweltfreundlicher
In seiner jüngsten Evolutionsstufe ist der 2.2 Liter 150 PS i-DTEC Dieselmotor noch sparsamer und umweltfreundlicher. Durch die Reduzierung von innermotorischen Reibungsverlusten konnten beispielsweise die CO2-Emissionen der Limousine mit 6-Gang-Schaltgetriebe um 9 g/km und mit Automatikgetriebe um 11 g/km reduziert werden. Damit gelang es den Honda-Ingenieuren, unter der wichtigen 140-Gramm-Grenze zu bleiben.
Ein neuer Frontspoiler sowie Verkleidungen am Fahrzeugboden verbessern die Aerodynamik. Darüber hinaus tragen reibungsarme Radlager und Reifen mit geringerem Rollwiderstand zu einer weiteren Verbrauchsoptimierung bei.

Leiser Fahrgastraum
Durch den Einsatz spezieller Schäume im Bereich von Motorhaube und Armaturentafel konnte das bereits sehr niedrige Geräuschniveau im Fahrzeuginnenraum weiter verbessert werden. Dazu trägt auch der Einsatz einer speziellen Heckscheibe bei. Die Schalldämmung am Unterboden wurde zudem nochmals gesteigert und durch geräuschminimierende Komponenten am Dieselpartikelfilter und dem Abgaskrümmer des Dieselmotors ergänzt.

Fahrwerk
In Zusammenarbeit mit deutschen und britischen Fahrwerksspezialisten wurde die Federung des Accord auf die Straßenbedingungen in Europa abgestimmt. Detailverbesserungen an den Stoßdämpfern optimieren sowohl die Stabilität bei zügigen Überlandfahrten als auch die Fahreigenschaften insbesondere auf schlechten Straßen.

Aktives Kurvenlicht
Zu den weiteren Veränderungen bei den gehobenen Ausstattungsvarianten des Accord zählt der Einsatz eines aktiven Kurvenlichts. Zusätzliche, in die neuen Bi-Xenon-Frontscheinwerfer integrierte Leuchten verbessern die Ausleuchtung beim Durchfahren einer Kurve deutlich. Beim Rückwärtsfahren werden beide Kurvenlichter ebenfalls aktiviert, sodass die Fahrzeugumgebung stärker ausgeleuchtet wird.

Automatischer Fernlichtassistent
Fahrzeuge mit Bi-Xenon-Scheinwerfern verfügen über einen automatischen Fernlichtassistenten. Das System wird von einer an der Windschutzscheibe auf Höhe des Rückspiegels integrierten Spezialkamera gesteuert. Mit ihrer Hilfe entscheidet der Fernlichtassistent souverän, wann der Einsatz von Fernlicht sinnvoll ist, und übernimmt das Auf- und Abblenden automatisch.

Neu im Programm ist der Accord Type S mit 180 PS 2.2 i-DTEC-Dieselmotor. Die neue Modellgeneration des Honda Accord ist ab April dieses Jahres im Handel erhältlich.

28.Januar 2010

Honda Accord Crosstour

Warum gibt es ein solches Auto eigenlich nur außerhalb von Deutschland zu kaufen?

31.August 2007

Neuer Accord Tourer

Honda präsentiert auf der IAA die neue Design-Ausrichtung der völlig neuen Generation des Accord Tourer, die Mitte 2008 an den Start gehen soll. Breiter und flacher als der Vorgänger zeige das neue Modell ein sportlicheres und emotionaleres Design. Wems gefällt, ich bin mir da noch nicht so sicher…

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Nachtrag: Auf der IAA präsentiert Honda jetzt tatsächlich den neuen Accord als Limousine sowie den neuen Kombi. Die neuen Motoren sollen die Euro-5-Norm erfüllen und das Design gibt vielleicht schon einen Ausblick auf künftige Versionen z.B. des Jazz.

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