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Prelude S 2.0i - Testberichte

Prelude De Lorean ;-)Aus der AutoBild-Online:

Vieles am neuen Honda Prelude 2.0i erinnert uns an gestern - sogar der Preis.

Es gibt Autos, mit denen kann man durch die Zeit reisen. Der De Lorean aus "Zurück in die Zukunft" war so eins. Jetzt schickt Honda die fünfte Auflage des Prelude auf den Trip in die Gegenwart - und macht dabei einen Abstecher in die Vergangenheit. Denn der Prelude 2.0i kommt im konservativen Design der Achtziger, zum Preis der frühen Neunziger.

Karosserie/Innenraum: Das sportlich elegante Äußere des Vorgängers verschwand, der Neue ist kantiger und Extravaganz nicht mehr gefragt. Nüchtern durchgestylt präsentiert sich der Innenraum des 2+2-Sitzers. Gut: Verarbeitung, Vordersitze, Platzangebot. Traurig: der zerklüftete Kofferraum.

Motor/Getriebe: Der Vierventiler mit seinen 133 PS aus zwei Liter Hubraum hat die Zeitreise ohne Mutationen überstanden. Er giert wie eh und je nach Drehzahl. Dazu gibt's kernige Soundeffekte à la Hollywood und ein unspektakuläres Happy-End an der Zapfsäule: Verbrauch 10,7 Liter. Für Honda ungewohnt hakelig: die Schaltung.

Fahrwerk: Zeitreisende, die im Prelude die Weiten des Raumes erkunden wollen, riskieren Ärger mit den Bandscheiben. Das Coupé ist extrem straff abgestimmt, bleibt bei geringer Kurvenneigung und direkter Lenkung dafür länger sicher auf Kurs. Nervig: die scharrenden Vorderräder bei Nässe.

Kosten: Stillstand, den wir lieben: 39980 Mark - das kostete der Prelude schon 1993. Altmodisch dagegen: die kurzen Wartungsintervalle und die teure Kasko (VK/TK 25/37).

FAZIT: Zurück in die Zukunft zoomt sich der Prelude 2.0i über Preis und klassisches Design. Den Höhenflug bremsen könnten die zu harte Federung und die hohen Nebenkosten.

 

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