Honda Gold Wing – fast vierzig Jahre Erfolgsgeschichte

Honda Gold Wing

Schon als die erste Honda GL 1000, die Gold Wing, 1974 auf den Markt kam, faszinierte die bullige Maschine die Motorradfans. Zweiundachtzig PS stark mit einem Vierzylindermotor und tausend Kubik war sie ein absolutes Novum. Der Tank diente damals wie heute als Attrappe, er ist Stauraum für die Elektrik und das „Handschuhfach“ der schweren Maschine, der Benzintank liegt vor den Hinterrädern. Ab 1979 gab es die Gold Wing mit tausendeinhundert Kubik, ab 1983 mit tausendzweihundert. Im Laufe der Zeit ändert sich die Ausstattung, Vollverkleidung, Frontscheibe und serienmäßiger Koffer kamen hinzu. Die neue Gold Wing 2012 bietet noch mehr Luxus, das Fahrwerk erhielt eine Überarbeitung, das zurüstbare Audio- und Navigationssystem befindet sich auf dem neuesten Stand. Der sowieso schon große Stauraum wurde ebenfalls nochmals ausgebaut. Als erste Serienmaschine weltweit ist bei der Gold Wing auf Wunsch ein Airbagsystem erhältlich, dass den Fahrer laut ADAC Crash-Test beeindruckend schützt. Der Sechszylinder Boxermotor mit den knapp einhundertzwanzig PS sorgt trotz des hohen Gesamtgewichts von über sechshundert Kilogramm (Leergewicht dreihundertsechzig Kilogramm) für einen guten Abzug, das Fahrwerk für eine überraschende Wendigkeit. Wie in den Anfängen wird die Gold Wing auch noch im einundzwanzigsten Jahrhundert mit Rückwärtsgang geliefert, selbst wenn das Handling durch die neue Technik erheblich vereinfacht wurde.

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