Honda Ridgeline – ein Pickup, wie ihn die Amerikaner lieben
Mit dem Ridgeline versucht Honda, sich seit 2005 als Pickup-Hersteller auf dem amerikanischen Markt zu etablieren. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen VAN von etwas über fünf Meter Länge und knapp zwei Metern Breite. Wie in den Staaten üblich, hat der Ridgeline eine viertürige Doppelkabine mit fünf Sitzen. Erhältlich ist er in den Ausstattungsvariationen RT, RTS, RTL S/R (mit elektrischem Schiebedach) sowie RTX. Die Ladekapazität des Kofferraums unter der 1524 mm mal 1257 mm großen Ladefläche beträgt zweihunderteinundvierzig Liter, unter die zweite Sitzreihe passen nochmals vierundsiebzig Liter.
Der Pickup wird über eine fünfstufige Automatik geschaltet und verfügt, wie die meisten Fahrzeuge dieser Klasse, über einen Allradantrieb mit Sperrdifferenzial hinten. Seine Kraft zieht er aus einem dreieinhalb Liter V6 Ottomotor mit zweihundertfünfzig PS und vierundzwanzig Ventilen. Trotz eines Leergewichts von etwas über zwei Tonnen und der Automatik ist der Benzinverbrauch für einen Pickup durchaus moderat, innerorts liegt er bei fünfzehn Litern, auf dem Highway verbraucht der Ridgeline circa elf Liter und kombiniert kommt er auf ungefähr dreizehneinhalb Liter pro einhundert Kilometer. Mit einem maximalen Drehmoment von 342 Nm (Newtonmeter) bei 4500 min-1 gehört der Ridgeline nicht zu den abzugsstärksten Fahrzeugen, hat aber ausreichend Kraft, um sein maximales Gesamtgewicht von zweitausendsiebenhundertfünfzig Kilogramm und einer zusätzlichen Anhängelast von knapp zweitausendzweihundertsiebzig Kilogramm ohne spürbaren Leistungsverlust zu bewegen.
Obwohl das Fahrzeug neben guten Bewertungen, insbesondere im Bereich Sicherheit, auch eine Reihe von Auszeichnungen bekam, verkauft der Ridgeline sich in den USA nur schleppend. In Deutschland ist der Honda Ridgeline nur als Importfahrzeug erhältlich.