Prototyp FCX-V4 (2001)

Aus www.spiegel.de:

“Dauertests in Kalifornien und seit Juli diesen Jahres auch in Japan helfen den Entwicklern, die Brennstoffzellen-Antriebstechnik stetig zu verbessern. Zwar geschieht dies nicht in Sprüngen, sondern in vielen kleinen Schritten, doch grundsätzlich geht es voran. Hondas Ziel: Im Jahre 2003 soll ein Serienautomobil mit Brennstoffzellentechnik angeboten werden. Vermutlich sieht der künftige Hightech-Wagen so ähnlich aus wie das neue Modell FCX-V4: ein viersitziger Zweitürer im VW-Lupo-Format.

Durch die Zweifarbigkeit der Karosserie entsteht der Eindruck eines recht hohen Fahrzeugs mit einem umlaufenden Schutzring, ähnlich wie bei einem Auto-Scooter. Doch außer dem Chassis, das jetzt mit ordentlichen Knautschzonen vorne und hinten versehen ist, stecken die Neuerungen tiefer im Auto. Zum Beispiel unter dem Beifahrersitz, wo jetzt ein neuer Hochdruck-Wasserstofftank platziert wurde. Dadurch entstand im hinteren Teil des Fahrzeugs Raum für weitere Passagiere und Gepäck. Zudem hält der Tank einen Druck von 350 atü aus, so dass genug Wasserstoff für eine Reichweite von rund 300 Kilometern hineingepresst werden kann.

Im Vorgängermodell fasste der Wasserstofftank lediglich eine Menge, die für 180 Kilometer ausreichte. Zugleich wurde die Brennstoffzelle verbessert. Die Leistung des Minikraftwerks macht nun eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h möglich (Vorgängermodell: 130 km/h); das Beschleunigungsvermögen stieg ebenfalls. Mit dem neuen Fahrzeug sollen nun bei Tests auf öffentlichen Straßen in den USA und in Japan weitere Erfahrungen gesammelt werden, um die Brennstoffzellentechnik weiter zu verbessern. ”

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