Mit dem CR-Z, der im Juni 2010 auf den Markt kam, hat Honda ein Fahrzeug entwickelt, dass eine gelungene Kombination aus Sportcoupé und umweltfreundlicher Technik darstellt. Der Dreitürer verfügt über einen Hybridantrieb mit einhundertachtundzwanzig PS, hat etwas über vier Meter Länge und knapp 1,75 Meter Breite. Das Leergewicht von eintausendzweihundertfünfundvierzig Kilogramm bringt ausreichend Masse für eine gute Straßenlage. Dabei ist der Honda aber dennoch leicht genug, dass der Benzinverbrauch des Ottomotors mit fünf Litern verhältnismäßig gering bleibt. In diesen Nachfolger des Honda CRX baute das Unternehmen einen 1,5-Liter-Vierzylinderreihenmotor mit einhundertvierzehn PS sowie den Elektromotor Honda Civic IMA mit vierzehn PS ein.
Das schicke Sportcoupé verfügt als erstes Fahrzeug mit Hybridantrieb über eine Sechsgangschaltung. Die CO2-Emission mit 117 g/km liegt im Mittelfeld, dabei schafft der CR-Z die durchaus beachtliche Höchstgeschwindigkeit von zweihundert Stundenkilometern bei einer Beschleunigung von 9,9 Sekunden von null auf Hundert. Zuglassen wird der hübsche Bolide mit der Euronorm 5. Wer mit dem flotten Coupé unterwegs ist, hat trotz der Umweltfreundlichkeit sehr viel Spaß bei einem extrem hohen Sicherheitsfaktor. Im Euro Crash Test erhielt das sportliche Coupé fünf Sterne, die Bestbewertung. Mit dem Honda CR-Z erwirbt der Käufer ein etwas ausgefallenes, aber dennoch umweltfreundliches Auto.
Honda CR-Z, ein Sportcoupé mit Hybridantrieb
Honda Civic IMA, Vorgänger des Insight
Der zwischen 2003 und 2005 produzierte Honda Civic IMA war ein Hybridfahrzeug, das „IMA” stand dabei für “Integraded Motor Assist”. Es bestand aus einer Kombination eines 1,3 Liter i-DS-i-VTEC-Motors mit einem einhundertvierundvierzig Volt starken Elektromotor. Da sich herausstellte, dass „IMA“ nicht als eine neue, umweltfreundliche Antriebsform von den Käufern wahrgenommen wird, änderte Honda den Namen „Civic IMA“ 2006 in „Civic Hybrid“. Trotz einer Leistungssteigerung des Elektromotors von fünfzig Prozent und des Benzinmotors um zwanzig Prozent verkaufte sich die Serie bis 2010 schlecht, insgesamt fanden gerade mal fünfhundert Stück einen Abnehmer. Was dazu führte, dass Honda den Civic Hybrid in Deutschland aus dem Handel nahm und durch den Honda Insight ersetzte.
Die neue Version des IMA-Systems fungiert nicht nur als Lichtmaschine, Anlasser und Unterstützung des Benzinmotors, sondern auch als eigenständiger Antrieb bei geringer Leistungsanforderung (zum Beispiel im Stadtverkehr). Die aufladbare Nickel-Metallhydrid-Batterie befindet sich hinter der Rückbank, die sich deshalb nicht umklappen lässt. Dennoch hat der schicke Honda eine Ladakapazität von dreihundertfünfzig Litern. Durch die Kombination aus i-DSI (gegenüberliegende Zündkerzen, die für einen optimalen Verbrennungsverlauf je nach Bedarf zeitlich versetzt oder gleichzeitig zünden), i-VTEC (variable Ventilsteuerung) und IMA konnte Honda die Leistung, den Verbrauch, den Komfort und das Abgasverhalten optimal aufeinander abstimmen.
Mit dem Ridgeline versucht Honda, sich seit 2005 als Pickup-Hersteller auf dem amerikanischen Markt zu etablieren. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen VAN von etwas über fünf Meter Länge und knapp zwei Metern Breite. Wie in den Staaten üblich, hat der Ridgeline eine viertürige Doppelkabine mit fünf Sitzen. Erhältlich ist er in den Ausstattungsvariationen RT, RTS, RTL S/R (mit elektrischem Schiebedach) sowie RTX. Die Ladekapazität des Kofferraums unter der 1524 mm mal 1257 mm großen Ladefläche beträgt zweihunderteinundvierzig Liter, unter die zweite Sitzreihe passen nochmals vierundsiebzig Liter.
Der Pickup wird über eine fünfstufige Automatik geschaltet und verfügt, wie die meisten Fahrzeuge dieser Klasse, über einen Allradantrieb mit Sperrdifferenzial hinten. Seine Kraft zieht er aus einem dreieinhalb Liter V6 Ottomotor mit zweihundertfünfzig PS und vierundzwanzig Ventilen. Trotz eines Leergewichts von etwas über zwei Tonnen und der Automatik ist der Benzinverbrauch für einen Pickup durchaus moderat, innerorts liegt er bei fünfzehn Litern, auf dem Highway verbraucht der Ridgeline circa elf Liter und kombiniert kommt er auf ungefähr dreizehneinhalb Liter pro einhundert Kilometer. Mit einem maximalen Drehmoment von 342 Nm (Newtonmeter) bei 4500 min-1 gehört der Ridgeline nicht zu den abzugsstärksten Fahrzeugen, hat aber ausreichend Kraft, um sein maximales Gesamtgewicht von zweitausendsiebenhundertfünfzig Kilogramm und einer zusätzlichen Anhängelast von knapp zweitausendzweihundertsiebzig Kilogramm ohne spürbaren Leistungsverlust zu bewegen.
Obwohl das Fahrzeug neben guten Bewertungen, insbesondere im Bereich Sicherheit, auch eine Reihe von Auszeichnungen bekam, verkauft der Ridgeline sich in den USA nur schleppend. In Deutschland ist der Honda Ridgeline nur als Importfahrzeug erhältlich.
News und neue Entwicklungen bei Honda
Honda präsentierte bei der 42. Tokio Motor Show in der japanischen Hauptstadt zahlreiche neue Entwicklungen in den Bereichen Motorrad, Power Products, Serienautomobilen und Konzeptfahrzeugen. Vor allem ging des dem Fahrzeughersteller um praktische Mobilitätslösungen für die Zukunft. Unter anderem sieht der Konzern Elektrofahrzeuge als ein kommender Trend. Die neuen Entwicklungen sind vor allem auf Fahrspaß, aber auch auf Aspekte wie Sportlichkeit, Praktikabilität und natürlich Komfort ausgelegt. Allen voran gibt es drei Hauptmodelle für Elektro-Motorräder, die auf dem diesjährigen Event der Hauptfokus waren. Sollten Sie Hunger bekommen haben, können Sie leckeres Essen beim Heimservice oder Pizzaservice bestellen.
Eines davon ist das Elektrofahrzeug Motor Campo. Dieses bietet dem Fahrer die sportliche Mobilität, die auch ein Zweirad bietet, es kann aber auch sonst sehr effektiv genutzt werden, da es ein spezielles Akku Pack enthält. Dieses kann man heraus nehmen und dann in einem anderen Bereich des Alltags als eine mobile Stromquelle nutzen. Übrigens: Wer zwischendurch beim Lesen über Motoren Hunger bekommt, sollte sich vom Pizzaservice oder Heimservice etwas Leckeres liefern lassen. Auch das Pendlerfahrzeug E-Canopy stand im Fokus. Es ist ein einzigartiger dreirädriger Roller, der die Option hat, einen Kofferraum zu integrieren. Aus diesem Grund kann man dieses extrem leise Fahrzeug auch als Kurier- oder Lieferfahrzeug nutzen. Der dritte Fahrzeugtyp ist das RC-E, ein Motorrad, das für viel Fahrspaß sorgt. Hier zählen Leistungsfähigkeit und Kompaktheit.
Außerdem hat der CEO und Präsident der Honda Motor Company auf der Tokio Motor Shows eine neue Generation der Motoren vorgestellt. Diese sind Teil des Konzepts Earth Dreams Technology und werden nach und nach in die neuen Modelle eingebaut werden. Sie sind nicht nur effizient, sondern auch sehr leistungsstark. Einer davon ist ein 1.6 Liter Dieselmotor, der in den neuen Honda Civic im kommenden Jahr 2012 eingebaut werden wird. Dieser ist um einiges leichter als die bisherigen Motoren und bietet mit einem Drehmoment von 300 Nm und 2.000 Umdrehungen pro Minute sowie CO² Emissionen unter 100 Gramm pro Kilometer ein sehr gutes Verhältnis von Umweltschonung und Leistung.
Honda brachte im Laufe seiner Produktionsgeschichte eine Reihe von Sportwagen auf den Markt, doch der Honda NSX stellte etwas ganz Besonderes dar. Er war das erste Serienauto, das überwiegend aus Aluminium bestand. Dazu baute Honda eine vollelektronische Servolenkung ein sowie eine Drosselklappe mit elektronischer Steuerung (Drive-by-Wire) und einem eigenständigen Servomotor für eben diese Drosselklappensteuerung. Zusätzlich bekam der schicke Sportwagen von Honda das erster Automatikgetriebe mit elektrisch unterstützter Zahnstangen-Servolenkung. Für die bessere Traktion war ein variables Sperrdifferenzial zuständig, das TCS (Antischlupfregelung) in Verbindung mit ABS (Anti-Blockier-System) sorgte für eine gute Beherrschbarkeit auch in kritischen Situationen. Der mit Pleueln und Zündkerzen aus Titan ausgestattete V6-Motor drehte bis 8000 min-1. Im Grunde war der NSX ein Fahrzeug, das nur aus Innovationen bestand.
Schon bei Produktionsbeginn 1990 zeichnete sich ab, dass der NSX ein Fahrzeug der Extraklasse werden würde. Die aus siebenundachtzig Prozent Aluminium bestehende Kampfjet F-16 diente den Designern als Inspirationsvorlage für den Innenraum. Äußerlich erinnerte der NSX etwas an eine im amerikanischen Stil gefertigte Mischung aus Porsche und Ferrari, was sicherlich auch von dem Ferrari-Rot herrührte, das die überwiegende Zahl der Käufer für den Sportwagen bevorzugte. Der lang gestreckten NSX NA2, der 1997 auf dem Markt kam, hatte zudem eine auffällige Bremsanlage, deren Optik die Kraft des Fahrzeugs ahnen ließ. Nach dem Facelifting 2002 ähnelte der NSX noch stärker dem Porsche, die Klappleuchten verschwanden zugunsten des Xenon-Lichts. Leider stellte Honda 2005 die Produktion für dieses schicke Auto ein, ein Nachfolgemodell kam nicht mehr auf den Markt.
